Rudi Mahall (* 1966 in Nürnberg) ist ein Bassklarinettist im Bereich des zeitgenössischen Jazz.
Beim Studium der klassischen Klarinette setzte er sich mit zeitgenössischer Musik und Improvisation auseinander. Zu den Band-Zusammenhängen, an welchen er beteiligt war oder noch ist, gehören
Der Rote Bereich (zunächst mit
Frank Möbus, Marty Cook,
Jim Black und Henning Sievert),
Die Enttäuschung (mit u.a. Axel Dörner,
Jan Roder) sowie
Fossile3 (mit Sebastian Gramss).
Er war an mehreren Projekten und CDs mit Aki Takase beteiligt (u.a. über
Eric Dolphy und
Fats Waller) und hat an
Alexander von Schlippenbachs Gesamteinspielung von
Thelonious Monk und dem Globe Unity Orchestra mitgewirkt. Darüber hinaus gab er Konzerte mit
Conny Bauer,
Lee Konitz, Barry Guy, Karl Berger, Paul Lovens, Sven-Åke Johansson, Radu Malfatti,
Ed Schuller, Ray Anderson, Kenny Wheeler, Hannes Bauer und vielen anderen. Seit 1999 arbeitet er bei etlichen Projekten mit dem saarländischen Jazz-Posaunisten
Christof Thewes zusammen.
Mahall ist beim Free Music Festival
Jazz à Mulhouse aufgetreten, beim Moers Festival, beim JazzFest Berlin, den Leverkusener Jazztagen und bei Jazzfestivals in New York City, Amsterdam, München, Würzburg und Nürnberg. Er hat u.a. Tourneen durch Portugal, Süd- und Ostafrika absolviert.